Stand: 01.06.2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der Müller & Schmitz GmbH, Martin-Luther-Str. 6, 42853 Remscheid (nachfolgend „Anbieter"), gelten für die Nutzung der SaaS-Plattform LaraFleet durch Unternehmer i. S. d. § 14 BGB (nachfolgend „Kunde").
Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende AGB des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
LaraFleet ist eine cloudbasierte Monitoring- und Management-Plattform für Laravel-Applikationen. Der Anbieter stellt dem Kunden die Plattform als Software-as-a-Service (SaaS) über das Internet zur Verfügung.
Der Leistungsumfang richtet sich nach dem jeweils gebuchten Plan (Starter, Agency, Pro, Enterprise). Die Leistungsbeschreibungen auf der Website gelten als Bestandteil des Vertrags, nicht als Garantien.
Der Anbieter ist berechtigt, den Funktionsumfang der Plattform weiterzuentwickeln, zu ändern oder einzelne Funktionen einzustellen, sofern dies dem Kunden zumutbar ist und der Vertragszweck nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
Die Registrierung auf der Plattform stellt ein verbindliches Angebot des Kunden zum Abschluss eines Nutzungsvertrags dar. Mit der Aktivierung des Kontos durch den Anbieter kommt der Vertrag zustande.
Der Anbieter behält sich vor, Registrierungen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
Jedes Konto startet mit einer kostenlosen Testphase von 14 Tagen. Während dieser Zeit stehen alle Funktionen des Agency-Plans zur Verfügung. Eine Angabe von Zahlungsdaten ist für die Testphase nicht erforderlich.
Wird bis zum Ende der Testphase kein kostenpflichtiger Plan gebucht, wird der Zugang zu den Funktionen der Plattform eingeschränkt. Das Konto einschließlich der gespeicherten Daten wird 14 Tage nach Ende der Testphase unwiderruflich gelöscht, sofern bis dahin kein kostenpflichtiger Plan gebucht wurde. Auf die bevorstehende Löschung wird der Kunde rechtzeitig vor Ablauf der Frist per E-Mail hingewiesen.
Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit mit monatlicher Laufzeit geschlossen. Der Kunde kann jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündigen.
Bei Zahlung auf Jahresbasis verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr, sofern er nicht 30 Tage vor Ablauf schriftlich gekündigt wird.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere vor, wenn der Kunde gegen diese AGB verstößt, Zahlungen mehr als 14 Tage im Verzug ist oder die Plattform missbräuchlich nutzt.
Die Kündigung erfolgt über die Einstellungen im Kundenportal oder schriftlich an info@mueller-schmitz.de.
Die aktuellen Preise sind auf der Website unter „Pricing" einsehbar. Alle Preise verstehen sich in Euro, zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Die Zahlung erfolgt im Voraus zu Beginn jedes Abrechnungszeitraums. Die Abrechnung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe. Der Kunde stimmt der Speicherung der Zahlungsmethode für wiederkehrende Abbuchungen zu.
Bei Zahlungsverzug behält sich der Anbieter vor, den Zugang zur Plattform nach einer Fristsetzung von 7 Tagen zu sperren.
Preisänderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage im Voraus per E-Mail mitgeteilt. Bei einer Preiserhöhung steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Erhöhung zu. Kündigt der Kunde nicht bis zu diesem Zeitpunkt, gilt die Erhöhung als angenommen. Auf das Sonderkündigungsrecht und die Bedeutung seines Schweigens wird der Anbieter in der Mitteilung ausdrücklich hinweisen.
Der Kunde ist verpflichtet, seine Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Bei Verdacht auf Missbrauch ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.
Die Plattform darf nicht für rechtswidrige Zwecke genutzt werden. Der Kunde ist allein verantwortlich für die Inhalte, die er über die Plattform verarbeitet, sowie für die ordnungsgemäße Installation und Konfiguration des LaraFleet-Agents auf seinen Servern.
Für die Sicherung der Daten auf den eigenen Systemen des Kunden, insbesondere der Server, auf denen der LaraFleet-Agent betrieben wird, ist der Kunde selbst verantwortlich.
Für die Einhaltung datenschutzrechtlicher Anforderungen in Bezug auf die vom Agent übermittelten Daten ist der Kunde als Verantwortlicher selbst zuständig.
Der Anbieter strebt eine Verfügbarkeit der Plattform von 99,0 % im Jahresdurchschnitt an (exkl. geplanter Wartungsfenster). Höhere Verfügbarkeitsgarantien (SLA) sind nur in den Tarifen Pro und Enterprise enthalten.
Für geplante Wartungsarbeiten wird der Anbieter den Kunden nach Möglichkeit im Voraus informieren. Während der Testphase wird keine Verfügbarkeit garantiert.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzungen.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), und zwar auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt, maximal jedoch auf die vom Kunden in den letzten 12 Monaten geleisteten Zahlungen.
Eine darüber hinausgehende Haftung, insbesondere für entgangenen Gewinn oder mittelbare Schäden, ist ausgeschlossen.
Der Anbieter führt tägliche Sicherungen der auf der Plattform gespeicherten Daten durch. Bei Verlust dieser Daten ist die Haftung des Anbieters auf den Aufwand begrenzt, der für die Wiederherstellung aus der letzten verfügbaren Sicherung erforderlich ist. Für die Sicherung der Daten auf den eigenen Systemen des Kunden bleibt dieser nach Ziffer 7 selbst verantwortlich.
Soweit der Anbieter im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) gemäß Art. 28 DSGVO ab. Der AVV kann auf Anfrage an info@mueller-schmitz.de angefordert werden.
Einzelheiten zur Datenverarbeitung durch den Anbieter für eigene Zwecke entnehmen Sie der Datenschutzerklärung.
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit einer Frist von mindestens 30 Tagen per E-Mail anzupassen. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Mitteilung, gelten die geänderten AGB als akzeptiert. Auf dieses Widerspruchsrecht und die Bedeutung seines Schweigens wird der Anbieter in der Änderungsmitteilung ausdrücklich hinweisen.
Änderungen, die das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung berühren oder den Vertragszweck wesentlich verändern, bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung des Kunden. Kommt diese nicht zustande, bleibt es bei den bisherigen Bedingungen; das Recht beider Parteien zur ordentlichen Kündigung bleibt unberührt.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Remscheid, sofern der Kunde Kaufmann, eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.